SPD Veddel

Lärmschutz an der Bahnstrecke

3. Februar 2008 | Keine Kommentare | Thema Umwelt, Veddel, Verkehr 

LaermschutzDie Veddel ist einer der von Lärm am stärksten betroffenen Stadtteile Hamburgs.

Handlungsbedarf für Lärmschutzmaßnahmen besteht insbesondere an der West- und der Nordseite der Veddel.

Die Belastungen durch den Bahnverkehr und den Straßenverkehr im Zuge Am Saalehafen/Am Moldauhafen werden sind schon sehr groß, und sie werden in Zukunft noch erheblich zunehmen.

Wenn der Zolldurchlass Tunnelstraße bei einer Neuordnung des Freihafens weg fällt, oder dieser seine Öffnungszeiten bis in die Nacht ausweiten sollte, werden die Wohnungen im Passierzettel wegen des dann auch Nachts passierenden LKW-Verkehrs kaum noch bewohnbar sein.


Zur Zeit erarbeitet die Freie und Hansestadt Hamburg auf Grundlage der EU-Umgebungslärmrichtline strategische Lärmkarten. Für den durch Straßenverkehr erzeugten Lärm liegen diese Karten vor, die Karten für den durch Schienenverkehr erzeugten Lärm sollen im Sommer fertig sein.

Die Lärmkarten stellen aber nur eine Momentaufnahme dar. Durch den rasant wachsenden Umschlag im Hafen vermehren sich auch die Gütertransporte auf der Straße und der Schiene. Wie bereits bei der Güterumgehungsbahn geschehen, müssen die jetzt zu planenden Maßnahmen die zukünftige Entwicklung berücksichtigen.

Seit vielen Jahren wird über eine verbesserte Abwicklung der Hafenverkehre und ihre Anbindung an das östliche Hinterland diskutiert. Favorisierte Lösung des Senats ist eine Autobahn über die Elbinseln, die so genannte Hafenquerspange. Die vorgesehene Trassenplanung über den Spreehafen stößt auf deutliche Kritik von Stadtplanern und Bürgern.

Mit dem Ausbau der Güterumgehungsbahn und dem zunehmenden Bahnfrachtverkehr auf der den Strecken zwischen dem Hamburger und den Lübecker Hafen wird eine erhebliche Zunahme der Güterzugverkehre über die Veddel gerechnet.

Dies ist bei der endgültigen Festlegung der Trasse, der Bauweise der Hafenquerspange und insgesamt bei der Abwicklung der Hafenverkehre einschließlich ihrer Anbindung ins Hinterland unbedingt zu berücksichtigen.

In der letzten Ortsausschussitzung haben die SPD und die GAL einen Antrag zu diesem Thema eingebracht, uber den jetzt das Wilhelmsburger Wochenblatt berichtet.

Den Antrag finden sie auf der Seite von Klaus Lübke:<hier>.

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