Die Wihelmsburger Ärzteschaft lädt für Mittwoch zu einer Informationsveranstaltung zum geplanten Kohlekraftwerk Moorburg ein.
Der Senat hat derweil behauptet, die Warnung der Ärzte vor Feinstaub sei “Panikmache”. Gleichzeitig hat er aber unter der Überschrift “Moorburg wirbelt kaum Staub auf” einen Feinstaubausstoss des Kraftwerkes von 400 Tonnen pro Jahr, also mehr als einert Tonne pro Tag durch den Schornstein bestätigt. Keine Aussage gibt es über die Freisetzung von Feinstaub durch die Ladevorgänge der mit Schiffen anzuliefernden Kohle.
Der Senat gab auch bekannt, das der seit 2001 ermittelte Feinstaub-Jahresmittelwert den Stationen Wilhelmsburg und Veddel zwischen maximal 28 und minimal 21 µg/m³ schwankte. Damit läge er “nur geringfügig” über dem von dem von der WHO empfohlenen Maximalwert von 20 µg/m³.
Wer sich ein eigenes Bild machen möchte, kommt zur Versammlung im Bürgerhaus.
Die Einladung der Wilhelmsburger Ärzteschaft:
GESUNDHEITLICHE AUSWIRKUNGEN DURCH DAS GEPLANTE KOHLEKRAFTWERK IN MOORBURG
Information und Diskussion
6.2.08. -Aschermittwoch- 19 Uhr
Bürgerhaus Wilhelmsburg - Großer Saal
Mengestraße 20, 21107 Hamburg
(900 m von S-Bahn Wilhelmsburg)
Referenten:
Prof. Dr. NORBERT KRUG - Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin, Hannover Dr. HERMANN KRUSE - Institut für Toxikologie, Uni Kiel Dr. BERND KAUFMANN - Sprecher Ärzteinitiative Krefeld
Themen:
# Inhalation von Feinstaub - Welche Gesundheitsrisiken gibt es?
# Luftqualität und Gesundheit
# Luftgüte-Richtlinien der WHO
# Epidemiologische Aspekte
Weitere Informationen: www.wilhelmsburger-aerzteschaft.de
Die Veranstaltung ist von der Ärztekammer Hamburg als Fortbildungsveranstaltung für Ärzte zertifiziert.
Dr. Klaus Harloff
Reinstorfweg 10 a, 21107 Hamburg
Tel.: 040/752 80 05 oder 75 16 09
info@wilhelmsburger-aerzteschaft.de

