Bereits in der konstituierenden Sitzung der Bezirksversammlung gibt es einen Antrag der CDU, der Bezirk Mitte solle darüber beraten, wie die Arbeit des Beirates für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg wiederbelebt werden kann. Damit will die CDU davon ablenken, das sie es war, die den Beirat faktisch abgeschafft hat.
Noch im Juni 2007 bezeichnete der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Frommann den Beirat für “überflüssig”, und ein SPD-Antrag im Ortsausschuss Wilhelmsburg für den Erhalt wurde von der CDU abgelehnt.
Auch der Beschluss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte zum Erhalt des Beirates musste gegen die Stimmen der CDU durchgesetzt werden. Damals erklärte der jetzige CDU-Fraktionsvorsitzende Gunter M. Böttcher mit Hinweis auf die Sanierungsbeiräte und das IBA/IGS Beteiligungsgremium, in dem der Abgeordnete aus St. Georg selber Mitglied ist, den Beirat für Stadtteilentwicklung für “entbehrlich”.
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Folgerichtig hat der Senat die Finanzierung des Beirates aus Mitteln der Fachbehörde zum Jahresende eingestellt. Damit musste die professionelle Begleitung der ehrenamtlich tätigen Beiratsmitglieder beendet werden. Der Beirat erklärte unter diesen Umständen nicht weiter arbeiten zu können, und löste sich auf.
Gegen den erklärten Willen der CDU Wilhelmsburg wäre die Finanzierung durch die Fachbehörde nicht abgeschafft worden.
Jetzt legt die CDU den Schwarzen Peter dem Bezirk Mitte vor die Nase, und zwar ohne sich für die Einwerbung der Mittel einzusetzen.
Im Grunde genommen ist dies eine verspätete Ostergeschichte, nur das die C-Partei vergessen hat, das die Wiederauferstehung nicht durch Pontius Pilatus bewirkt worden ist.

